Vintage Mix & Match: Warum dein Silberbesteck nicht perfekt zusammenpassen muss (und wie es trotzdem genial aussieht)

Hand aufs Herz: Wer deckt heute noch den Tisch wie bei einem Staatsbankett, wo jede Gabel auf den Millimeter genau zum Messer passen muss? Eben.

Der Trend geht weg vom steifen „Alles aus einem Guss“ hin zu Individualität und Charme. Stichwort: Vintage Mix & Match (oder auch „Harlequin-Style“). Besonders auf Hochzeiten, in coolen Cafés oder beim entspannten Dinner mit Freunden sieht man es immer öfter: Ein Tisch voller unterschiedlicher Silberbestecke, die gerade durch ihre Verschiedenheit eine wunderbare Harmonie erzeugen.

Warum du dich trauen solltest, deine Schublade mit Einzelteilen zu füllen, und wie du das stilvoll machst, zeige ich dir heute.

Warum „Zusammengewürfelt“ das neue „Perfekt“ ist

Früher war es ein Fauxpas, heute ist es ein Statement. Altes, versilbertes Besteck zu mischen hat drei riesige Vorteile:

  1. Es erzählt Geschichten: Stell dir vor, dein Tischnachbar isst mit einem verschnörkelten Jugendstil-Löffel von WMF, während du ein strenges Bauhaus-Messer von Wellner hast. Das ist sofort ein Gesprächsstarter!

  2. Es ist nachhaltig & günstig: Du musst nicht hunderte Euro für ein komplettes 12-Personen-Set auf einmal ausgeben. Du kannst nach und nach Einzelteile kaufen, Schnäppchen jagen und deine Sammlung organisch wachsen lassen.

  3. Es ist entspannt: Geht mal ein Löffel verloren? Egal! Er wird einfach durch einen anderen schönen Vintage-Löffel ersetzt. Kein Drama mehr.

3 Regeln für den perfekten „Shabby Chic“ Look

Damit es auf dem Tisch nicht nach „Flohmarkt-Wühltisch“, sondern nach „bewusst gestylt“ aussieht, gibt es ein paar einfache Tricks.

1. Die „Alles Silber“-Regel

Der einfachste Weg zur Harmonie: Mische die Muster, aber bleibe beim Material. Solange alles versilbert ist (egal ob 90er, 100er Auflage oder 800er Silber), passt es optisch zusammen. Der warme Glanz des Silbers ist die Klammer, die alles zusammenhält.

2. Themen-Mix

Du kannst dich auf eine Stilrichtung festlegen und innerhalb dieser wild mischen.

  • Die Romantiker: Kombiniere verschiedene Rosen-Dekore (z.B. Hildesheimer Rose, Hanauer Rose). Das passt perfekt zum angesagten Cottagecore-Stil.

  • Die Klassiker: Mische verschiedene Spaten- oder Faden-Muster. Die sehen sich oft sehr ähnlich, unterscheiden sich aber in kleinen Details der Punzierung oder Griffform.

  • Der wilde Bruch: Kombiniere ganz bewusst strenges Art Déco mit verspieltem Barock. Das erzeugt Spannung auf dem Tisch!

3. Gleiche Teile, verschiedene Muster (Der Harlequin-Style)

Das ist der Profi-Tipp für Hochzeiten: Sorge dafür, dass jeder Gast ein Set bekommt, das in sich stimmig ist (Gabel und Messer passen zusammen), aber der Gast nebenan hat ein komplett anderes Set. So wirkt die Tafel lebendig, aber jeder Platz ist für sich ein kleines Kunstwerk.

Wo finde ich die passenden Teile?

Genau für diesen Trend ist mein Shop Antik & Gebraucht eine Goldgrube. Da wir oft große Nachlässe aufkaufen, haben wir auch Einzelteile und kleine Konvolute, die für Sammler kompletter Sets vielleicht uninteressant sind, aber für den „Mix & Match“-Fan perfekt passen.

Ob eine einzelne Bruckmann-Gabel, drei Löffel von Wellner oder ein einsames, aber wunderschönes Messer von Wilkens – bei uns kannst du dir dein individuelles Set zusammenstellen.

Mein Tipp: Schau nicht nur nach den großen Marken. Oft sind es die unbekannten Manufakturen, die die spannendsten Designs haben und günstiger zu haben sind.

Lust auf Stöbern bekommen?

Hier kannst du direkt loslegen und dir dein ganz persönliches Unikat-Set zusammenstellen:

Trau dich, kreativ zu sein! Dein Tisch muss niemandem gefallen außer dir.

Viel Spaß beim Mixen!

Dein Ralph

Fehlt dir der Löffel zum Glück? So ergänzt du dein altes versilbertes Besteck (WMF, Wellner & Co.)

Kennst du das? Du deckst den Tisch für ein großes Familienessen, holst das gute alte Silberbesteck von Oma heraus – und plötzlich stellst du fest: Es fehlt ein einziger Kaffeelöffel. Oder schlimmer noch, zwei Gabeln sind spurlos verschwunden. Nichts ist ärgerlicher als ein unvollständiges Service, besonders wenn es sich um wunderschöne Klassiker von WMF, Wellner oder Bruckmann handelt.

Aber keine Panik! Du musst das Service nicht im Schrank verstauben lassen. Das Ergänzen von alten, versilberten Bestecken ist einfacher, als du denkst – wenn man weiß, wo man suchen muss.

Warum sich das Ergänzen von altem Silberbesteck lohnt

Viele denken, wenn ein Teil fehlt, ist das ganze Set wertlos. Das Gegenteil ist der Fall. Gerade die alten Serien sind oft von einer Qualität, die man heute im normalen Handel kaum noch findet (oder unbezahlbar wäre).

  • Qualität: Die 90er oder 100er Silberauflage ist bei alten Stücken oft dicker und widerstandsfähiger.

  • Nachhaltigkeit: Statt Neues zu kaufen, bewahrst du ein Stück Geschichte.

  • Wert: Ein komplettes Set (z. B. für 12 Personen) ist deutlich wertvoller als ein „Rumpf-Service“.

Welche Marken wir für dich bereithalten

In meinem Shop Antik & Gebraucht habe ich mich genau darauf spezialisiert: Die Lücken in deinem Besteckkasten zu schließen. Wir führen nicht nur komplette Sets, sondern bieten oft auch Einzelteile und kleine Konvolute an.

Hier sind die Klassiker, für die wir regelmäßig Nachschub haben:

1. WMF – Der ewige Klassiker

Die Württembergische Metallwarenfabrik ist wohl jedem ein Begriff. Besonders gefragt sind hier die Jugendstil-Muster oder Klassiker wie z.B. das Modell Fächer (900) oder das Modell 2500. Hast du ein WMF-Besteck mit der typischen Straußenmarke? Die Chancen stehen gut, dass wir das fehlende Messer oder die Kuchengabel da haben.

2. Wellner – Sächsische Tradition

„Wellner-Silber“ war früher fast ein Synonym für Hotel- und Gastronomiesilber höchster Güte. Serien wie Mozart, Spaten oder die schlichten Bauhaus-Entwürfe sind zeitlos. Wenn du ein Wellner-Besteck (oft mit dem Würfel-Stempel oder dem „AWS“ Logo) besitzt, lohnt sich ein Blick in unser Sortiment.

3. Bruckmann & Söhne

Die Heilbronner Manufaktur stand immer für besonders feines Design. Ob Modell 766 Palace oder das berühmte Modell 315 Maiglöckchen – diese Stücke sind kleine Kunstwerke. Wir haben immer wieder Einzelteile von Bruckmann im Zulauf.

4. Weitere große Namen (Wilkens, BSF, Robbe & Berking)

Auch für Fans der Bremer Silberschmiede Wilkens (z.B. Spaten, Augsburger Faden) oder der Bremer Silberwarenfabrik (BSF) haben wir oft passende Teile. Selbst seltenere Stücke von Auerhahn oder E. & R. Kierdorf verirren sich immer wieder in unsere Schatzkiste.

Worauf du beim Nachkaufen achten musst

Wenn du nach einem Ersatzteil suchst, schau dir dein vorhandenes Besteck genau an:

  1. Die Punzierung: Steht da eine „90“, „100“ oder „800“? Das gibt den Silbergehalt an. Es sieht am Tisch harmonischer aus, wenn alle Teile die gleiche oder eine ähnliche Punzierung haben.

  2. Die Klingenlänge: Besonders bei alten Messern gibt es unterschiedliche Längen (Vorspeisenmesser vs. Menümesser). Miss am besten kurz nach!

  3. Der Zustand: „Gebraucht“ heißt nicht „verbeult“. Bei uns im Shop achten wir darauf, dass die Versilberung erhalten ist (kein „Durchrieb“, wo das Messing durchschimmert) und die Klingen fest sitzen.

Dein Weg zum kompletten Besteckkasten

Stöbere doch mal direkt durch unsere Kategorien. Wir haben das Sortiment extra so sortiert, dass du schnell fündig wirst:

Falls du ein ganz spezielles Muster suchst, das du im Shop gerade nicht siehst: Schreib mich einfach an! Oft liegen noch Schätze im Lager, die noch nicht online sind.

Viel Erfolg beim Komplettieren!

Dein Ralph

Leitfaden zu Belgischen Silberstempeln

Leitfaden zu Belgischen Silberstempeln

I. Einleitung zu belgischen Silberstempeln

A. Bedeutung und historische Einordnung

Die Welt der belgischen Silberpunzen ist ein Spiegelbild der turbulenten Geschichte dieses Landes, das oft als „Schmelztiegel Europas“ bezeichnet wird. Silberstempel aus dem Gebiet des heutigen Belgiens dienen, ähnlich wie ihre niederländischen Pendants, der Garantie des Feingehalts und der Identifizierung des Herstellers. Doch während das niederländische System durch eine bemerkenswerte Kontinuität besticht, ist das belgische System durch Brüche gekennzeichnet: Von den strengen Zunftregeln der alten südlichen Niederlande über die französische Besatzung und die kurze Vereinigung mit den Niederlanden bis hin zur Unabhängigkeit 1830.

Für Sammler und Händler stellen belgische Silberarbeiten oft eine Herausforderung dar. Die Qualität der Silberschmiedekunst – man denke an den Barock in Lüttich (Liège) oder den weltberühmten Art Nouveau von Wolfers in Brüssel – ist unbestritten hoch. Die Identifikation erfordert jedoch ein Verständnis dafür, welches politische Regime zum Zeitpunkt der Herstellung herrschte.

Anders als in vielen anderen Ländern gab es in Belgien zwischen 1831 und 1869 keine staatliche Punzierungspflicht für den Inlandsmarkt, was zu einer Vielzahl von Stücken führt, die lediglich mit Meisterzeichen oder einfachen Feingehaltszahlen versehen sind. Dieser Leitfaden soll Licht in dieses komplexe Feld bringen und die Identifizierung von den alten Zunftmarken bis zu den modernen Stempeln ermöglichen.

B. Kurzer Überblick über die Komplexität und Vielfalt

Das Gebiet des heutigen Belgiens war über Jahrhunderte ein Flickenteppich aus Herzogtümern und Grafschaften, die unter burgundischer, spanischer und österreichischer Herrschaft standen. Jede große Stadt – Antwerpen, Brüssel, Gent, Lüttich, Mons – hatte ihre eigenen Gilden und eigene Stempelsysteme. Diese lokale Autonomie endete abrupt mit der französischen Revolution und der Einführung der napoleonischen Gesetze um 1798.

Die Entwicklung lässt sich vereinfacht als ein Weg von extremer lokaler Diversität hin zu nationaler Vereinheitlichung beschreiben, wobei dieser Weg keineswegs geradlinig verlief. Besonders die Unterscheidung zwischen massivem Silber und der in Belgien extrem hochwertigen und populären Versilberung (z.B. Wiskemann) sorgt oft für Verwirrung. Ein fundiertes Verständnis der spezifischen Symbole – wie der „Januskopf“ oder das „A im Dreieck“ – ist daher unerlässlich, um wertvolle Originale von versilberter Ware oder Fälschungen zu unterscheiden.

II. Historischer Überblick der belgischen Punzierungssysteme

Die Geschichte der Silbermarkierung in Belgien lässt sich in vier dominante Phasen unterteilen, die jeweils völlig unterschiedliche visuelle Merkmale aufweisen.

  1. Die Zünfte (Ancien Régime) – Bis 1797 In dieser Periode, die die Zeit der Österreichischen Niederlande und das Hochstift Lüttich umfasst, wurden Stadtmarken (Wappen), Jahresbuchstaben, Meisterzeichen und Kontrollstriche verwendet.

  2. Französische Periode (1798–1814) Belgien war in dieser Zeit in französische Departements gegliedert. Es kamen standardisierte französische Stempel zum Einsatz: Der „Coq“ (Hahn) für den Feingehalt, verschiedene Köpfe zur Garantie sowie spezifische Departement-Zeichen.

  3. Holländische Periode (1815–1830) Unter dem Vereinigten Königreich der Niederlande galten die niederländischen Stempelgesetze. Typische Merkmale sind der laufende Löwe, der Minervakopf und Jahresbuchstaben.

  4. Das Königreich Belgien (ab 1831) Diese Phase unterteilt sich in zwei Abschnitte:

    • Die „Freie Periode“ (1831–1868): Es gab keine staatliche Punzierungspflicht für den Inlandsmarkt (außer für den Export). Objekte tragen meist nur Meisterzeichen und Zahlen wie „800“.

    • Modernes System (ab 1869): Einführung des Januskopfes (bis 1942) und später des „A im Dreieck“ (ab 1942). Wichtig ist jedoch, dass die staatliche Punzierung auch hier oft freiwillig blieb.

A. Die Zeit der Zünfte (bis 1797)

In den „Österreichischen Niederlanden“ und dem unabhängigen Hochstift Lüttich oblag die Kontrolle den lokalen Gilden. Ein Silberobjekt trug typischerweise vier Marken:

  • Die Stadtmarke: Das Wappen oder ein Symbol der Stadt.

  • Der Jahresbuchstabe: Zur Datierung (oft gekrönt).

  • Das Meisterzeichen: Initialen oder Symbole des Schmieds.

  • Ein Kontrollzeichen: Oft der Löwe von Brabant oder ähnliche heraldische Tiere.

Wichtige Beispiele für Stadtmarken:

  • Antwerpen: Eine offene Hand (oft in einem Schild, gekrönt).

  • Brüssel: Der Erzengel Michael, der den Drachen tötet (oft sehr klein und schematisch dargestellt).

  • Gent: Ein Löwe (der Löwe von Flandern), oft gekrönt mit „G“ oder im Schild.

  • Lüttich (Liège): Der „Perron“ (eine Säule auf einem Sockel), oft begleitet von Jahreszahlen.

  • Mons: Ein Turm oder eine Burg, oft mit den Initialen der Stadt.

  • Mechelen: Drei vertikale Balken (Wappen von Berthout), oft in einem Schild.

B. Die Französische (1798–1814) und Holländische Periode (1815–1830)

Diese Phasen sind für Sammler oft verwirrend, da die Stempel nicht typisch „belgisch“ aussehen.

  • Französische Periode: Mit dem Einmarsch der französischen Revolutionstruppen wurden die Zünfte abgeschafft. Es galt das französische System (der „Coq“ / Hahn). Der Unterschied zu Pariser Silber liegt in den Departement-Punzen (z.B. Brüssel als Hauptquartier des „Dyle“-Departements).

  • Holländische Periode: Nach Waterloo wurde das niederländische System verwendet (Löwe, Minerva, Jahresbuchstabe). Stücke aus dieser Zeit mit Brüsseler oder Antwerpener Provenienz sind rar und gesucht.

C. Das Königreich Belgien: Die Ära des Januskopfes (1831/1869 – 1942)

Nach der Revolution 1830 herrschte zunächst ein rechtliches Vakuum. Viele Silberschmiede stempelten nur ihr Meisterzeichen und eine Feingehaltsangabe (z.B. „11“ für 11 Deniers oder später „800“).

Erst das Gesetz vom 1. Juli 1869 führte wieder eine einheitliche, staatliche Kontrolle ein.

Hinweis: Diese staatliche Prüfung war fakultativ (freiwillig). Das erklärt die große Menge an Objekten, die auch nach 1869 keinen Staatsstempel tragen.

Das zentrale Symbol dieser Epoche ist der Januskopf. Dieses Symbol (ein Kopf mit zwei Gesichtern, nach links und rechts blickend) ist der wichtigste Indikator für staatlich geprüftes belgisches Silber des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts.

D. Die Moderne (ab 1942)

Während des Zweiten Weltkriegs wurde das System reformiert. Der Januskopf wurde durch ein geometrisches System ersetzt: Ein „A“ in einem Dreieck für Silber (Argent).

III. Die Hauptbestandteile belgischer Silberstempel (ab 1869)

Konzentrieren wir uns auf die Marken, die man im Antiquitätenhandel am häufigsten antrifft.

A. Feingehaltsstempel und Staatsgarantie

Die gebräuchlichsten Legierungen sind 800/1000 und später 835/1000 oder 925/1000.

  1. Der Januskopf (1869 – 1942): Dieser Stempel garantierte spezifisch den zweiten Titel (min. 800/1000). Er kann alleinstehen oder in Kombination mit einer Zahlenpunze auftreten.

  2. Das Dreieck (ab 1942):

    • A800: Mindestfeingehalt 800/1000.

    • A835: Mindestfeingehalt 835/1000.

    • A925: Sterling Silber (925/1000).

Fehlt das Dreieck bei neuerem Silber, handelt es sich oft nicht um massives Silber oder um Ware, die nicht staatlich geprüft wurde.

B. Jahresbuchstaben (Das große Missverständnis)

Ein wesentlicher Unterschied zu den Niederlanden oder Großbritannien: Belgien verwendet seit 1798 in der Regel keine Jahresbuchstaben mehr.

Die Datierung erfolgt primär über:

  • Die Stilepoche (Neorokoko, Art Nouveau, Art Déco).

  • Die Tätigkeitszeit des Meisters (Registrierungsdaten).

  • Eventuelle Inschriften oder Gravuren.

C. Meisterzeichen (Maître Orfèvre)

Da Jahresbuchstaben fehlen, ist das Meisterzeichen der wichtigste Schlüssel zur Provenienz.

  • Die Tonne (Tonneau): Eine tonnenförmige Umrandung ist in Belgien extrem verbreitet für Silber- und Versilberungsmarken.

  • Die Raute (Lozenge): Traditionell für massives Silber.

Berühmte belgische Meister:

  • Wolfers Frères: Das „Cartier“ Belgiens. Marke oft: Ein Dreieck mit drei Sternen und einem „W“.

  • Delheid Frères: Bekannt für die Marke „Sivar“. Marke: Ein großes „D“ unter einer Schlange oder einem Stern.

  • Altenloh: Hofjuwelier in Brüssel. Oft voller Namenszug.

IV. Sonderstempel und die Falle der Versilberung

Belgien war eine Weltmacht in der Produktion von hochwertigem versilbertem Tafelgeschirr (Hotel-Silber). Marken wie Wiskemann oder Christofle (Belgische Zweigstellen) sind allgegenwärtig.

A. Punzen für Versilberung (Métal Blanc / Plaque)

Anders als bei massivem Silber, wo „800“ den prozentualen Anteil angibt, nutzen belgische Versilberer Zahlen, die das Gewicht des Silbers angeben, das für ein Besteckset (meist 12 Gedecke) verwendet wurde.

  • Typische Zahlen: 84, 90, 100, 150.

  • Die Gefahr: Eine Punze „84“ wird oft fälschlicherweise für russisches Silber (84 Zolotniki) gehalten. In Belgien bedeutet es jedoch meist nur eine Standard-Versilberung.

  • Erkennungszeichen: Oft steht zusätzlich „GR“ (für Grammes) oder Symbole wie eine Waage dabei.

B. Export- und Importmarken

  • Export: Trägt oft keine gesonderten bildlichen Symbole, sondern meist die regulären Feingehaltsstempel oder gar keine staatlichen Marken.

  • Import: Wichtiger für Sammler ist die Import-Marke. Für ausländisches Silber findet man oft den Buchstaben „E“ (für Etranger = Fremd), meist in einem rechteckigen oder ovalen Rahmen.

V. Praktische Anleitung zur Identifizierung

Wenn Sie ein Stück vermutetes belgisches Silber vor sich haben, gehen Sie am besten wie folgt vor:

A. Benötigte Hilfsmittel

Eine 10- bis 20-fache Lupe und gutes Licht sind unverzichtbar.

B. Schritt-für-Schritt Analyse

  1. Suchen Sie nach Zahlen:

    • „800“, „835“, „900“ -> Gutes Zeichen für massives Silber.

    • „100“, „84“, „60“ (ohne Prozentangabe) -> Wahrscheinlich versilbert.

  2. Identifizieren Sie den Staatsstempel:

    • Doppelgesicht? -> Januskopf -> Belgien 1869–1942.

    • Dreieck mit A? -> Belgien nach 1942.

    • Hahn? -> Französische Zeit (Vorsicht, Department prüfen!).

    • Säule (Perron) oder Hand? -> Antikes Silber vor 1798.

  3. Das Meisterzeichen:

    • Ist es Wolfers, Delheid, Wiskemann? Der Name entscheidet oft über den Wert.

C. Häufige Fallstricke

  • Wiskemann-Besteck: Wenn nur „Wiskemann“ und „100“ draufsteht, ist es versilbert. Massives Silber von Wiskemann trägt immer zusätzlich die „800“ oder „925“ und meist den offiziellen Staatsstempel.

  • Pseudomarken: Im Historismus (spätes 19. Jh.) findet man oft Fantasiemarken, die wie alte Zunftstempel aussehen sollen.

VI. Ressourcen zur weiteren Recherche

A. Wichtige Nachschlagewerke (Bücher)

  • „Belgische Zilvermerken“ (Walter Van Dievoet): Das Standardwerk für Meisterzeichen.

  • „Orfèvrerie au poinçon de Bruxelles“ (Jacques Stuyck): Unverzichtbar für Brüsseler Silber.

  • „Poinçons d’argent“ (Tardy): Das internationale Taschenbuch.

B. Online-Datenbanken

  • Silvercollection.it: Exzellente Sektion zu Belgian Hallmarks.

  • 925-1000.com: Expertenforum.

  • KIK-IRPA: Datenbank des belgischen Kulturerbe-Instituts mit Fotos von Museumsstücken.

VII. Schlussbemerkung

Belgisches Silber ist ein faszinierendes Sammelgebiet, das zu Unrecht oft im Schatten der großen französischen oder englischen Nachbarn steht. Die Qualität der Ausführung, besonders im 19. und frühen 20. Jahrhundert, ist oft überlegen.

Das Fehlen von Jahresbuchstaben macht die Datierung zwar zu einer Detektivarbeit, doch die Entschlüsselung der Meisterzeichen und der stilistischen Merkmale ist umso befriedigender. Ob Sie nun einen barocken Leuchter aus Lüttich oder eine Art-Déco-Schale von Wolfers in Händen halten – mit dem Wissen um den Januskopf und die historischen Brüche der belgischen Geschichte sind Sie bestens gerüstet, um diese Schätze zu heben.

Für spezifische Fragen steht Ihnen wie immer unser Forum auf dieschatzkisteimnetz.de zur Verfügung.

Ralph Prüschberg

altes, neu im Shop – Update zur Vorweihnachtszeit 2025

Liebe Kunden und Sammlerfreunde,

pünktlich bevor die festliche Jahreszeit beginnt, haben wir noch einmal ein riesiges Update für den Shop! Wir freuen uns, Ihnen eine unglaubliche Auswahl an neuen Bestecken und Einzelteilen präsentieren zu dürfen.

Die absoluten Highlights dieses Mal sind eine massive Aufstockung der Serien WMF Würfel und WMF Fächer sowie wunderschöne Sets von Christofle (Port Royale), Gero (Art Deco) und OKA.

Stöbern Sie durch die Neuzugänge:

Silberbesteck nach Herstellern:

  • WMF – Schwerpunkt „Würfel“:
    • Eine riesige Auswahl! Menübesteck (2 Sets à 18-tlg.), Dessertbesteck (2 Sets à 12-tlg., 60er), 12 Dessertlöffel (60er), 12 Kaffeelöffel (18er), Obstbesteck (2 Sets à 12-tlg.), 12 Eislöffel sowie eine Fülle an Vorlegeteilen: 4 Fleischgabeln, 2 Gemüselöffel, 2 Rahmkellen, 2 Salatbestecke, 2 Kompottlöffel, Suppenkelle, Saucenkelle, Tortenheber, Tortenmesser und 2 Zuckerzangen (1x groß).
  • WMF – Schwerpunkt „Fächer“:
    • Ebenfalls massiv aufgestockt! Menübesteck (4 Sets à 18-tlg.), Dessertbesteck (4 Sets à 12-tlg.), Fischbesteck (für 12 Pers. und ein weiteres Set für 6 Pers. NEU), 24 Kaffeelöffel, 24 Kuchengabeln, 6 Dessertlöffel, Bratenbesteck, Tortenheber und ein Vorlegebesteck.
  • WMF – Schwerpunkt „New York“:
    • Menübesteck (2 Sets à 18-tlg.), Dessertbesteck (12-tlg.), Fischbesteck (12-tlg.), 12 Kaffeelöffel, 12 Kuchengabeln, 6 Dessertlöffel, 6 Serviettenringe und diverse Vorleger (2 Fleischgabeln, Gemüse-, Kartoffellöffel, Salatbesteck, Sahnelöffel, Tortenheber, Butter-/Käsemesser, Zuckerzange).
  • WMF – Weitere Serien:
    • WMF 3700: Menübesteck (18-tlg. NEU) und ein komplettes Vorleger-Set (Suppe, Sauce, Gemüse, 2x Fleisch, Zucker) sowie Kaffeelöffel und Kuchengabeln (alle sg).
    • WMF Rom: 16-teiliges Besteck für 4 Personen (NEU).
    • WMF 2500: Serviettenständer.
    • WMF 2900: Gebäckheber im Hammerschlag-Dekor (sg).
    • WMF: Versilberter Ausgießer.
  • Christofle:
    • Port Royale: Menübesteck (2 Sets à 18-tlg.), 12 Kaffeelöffel, 12 Kuchengabeln und ein großes Vorleger-Set (Tranchierbesteck, 2 Fleischgabeln, 2 Kartoffellöffel, Gemüselöffel, Saucenkelle, Tortenheber, Sahnelöffel, Buttermesser).
    • Ein einzelner Christofle Serviettenring.
  • Gero Art Deco:
    • Fischbesteck (2 Sets à 6 Pers.), 12 Messerbänkchen sowie passende Vorleger (Fischheber, Fischvorlegebesteck, Spargelheber).
  • OKA:
    • OKA 131:  Menübesteck (18-tlg.), Dessertbesteck (12-tlg.), 12 Kaffeelöffel, 12 Kuchengabeln und viele Vorleger (2 Fleischgabeln, 2 Gemüselöffel, Saucenkelle, Kompottlöffel, Tortenheber, Zuckerlöffel).
    • OKA 133: Menübesteck (18-tlg.), Teelöffel, Kuchengabeln und Butter-/Käsemesser.
  • Wellner:
    • Wellner Eva: Menübesteck (2 Sets à 18-tlg.) und ein sehr umfangreiches Vorleger-Set (2 Saucenkellen, 2 Gemüselöffel, Kartoffellöffel, Kompottlöffel, Salatbesteck, Butter-/Käsemesser, Tortenheber, Brotgabel, Geleelöffel, Zuckerzange).
    • Wellner Salzburg: Tranchiergabel.
  • BSF Margerit:
    • Menübesteck (2 Sets à 18-tlg.), 12 Kaffeelöffel, 6 Kuchengabeln und Vorleger (Saucenkelle, Gemüselöffel, Kartoffellöffel, Fleischgabel).
  • Bruckmann Lieselotte:
    • Menübesteck (18-tlg.), Fischbesteck (6 Pers.), Kaffeelöffel und Kuchengabeln.
  • Hansa Chippendale:
    • Zuckerzange und Zuckerlöffel, 2 Fleischgabeln.

Tafelzubehör & Accessoires:

  • Perlmutt: Kaviarbesteck und einzelne Kaviarlöffel.
  • Kaviar: Kaviarmesser von Wolff (90er).
  • Weiteres Zubehör: Erbe Ideal Salatbesteck, Ritter Citro Patentz Zitronenpresser, versilbertes Körbchen, diverse Schälchen, Flaschenhalter, Leuchter (1-flammig & 2-flammig), Serviettenring (Monogramm), Flaschenverschlüsse (Art Deco & Elefant Metzeler), durchbrochenes Döschen (Silber? GHB).

Stöbern Sie jetzt in unserem Shop und finden Sie Ihre neuen Lieblingsstücke!

Ihr Ralph Prüschberg

P.S.: Unser Forum www.dieschatzkisteimnetz.de ist weiterhin auch über die alternative Domain www.antiquesearch.de für Sie erreichbar!

P.P.S.: Perfekt für die dunkle Jahreszeit – kennst du schon meinen neuen Roman? „Haldenfeuer: Ein Ruhrgebiets-Krimi“ findest du direkt bei Amazon: https://www.amazon.de/dp/B0FSRVDP2Q jetzt auch als gebundenes Buch für unter den Weihnachtsbaum

 

altes, neu im Shop – Das große Herbst-Update 2025

Liebe Kunden und Sammlerfreunde,

der Herbst ist da und wir haben passend zur gemütlichen Jahreszeit unseren Shop wieder randvoll mit neuen, glänzenden Schätzen gefüllt! Dieses Mal freuen wir uns besonders über eine riesige Auswahl von WMF (speziell die Serien 1500, 2200, 2500, 2700, Brasilia, Onda, sächsisches Hofmuster und Zürich), BSF (Rhapsody und Silberrose), Wellner (Mozart und Salzburg) sowie eine fantastische Auswahl an Ostfriesenbesteck.

Stöbern Sie durch die beeindruckende Vielfalt:

Silberbesteck nach Herstellern:

  • WMF:
    • WMF 1500: Eine riesige Auswahl! Sets (Menü, Dessert, Fisch, Obst), 12 Kaffeelöffel, 12 Kuchengabeln, 12 Eislöffel, 12 Mokkalöffel, 18 Limonadenlöffel und unzählige Vorlegeteile (Bratenbesteck, Brotgabel, Butter-/Käsemesser, Fischvorleger, 2 Fleischgabeln, Gebäckzange 90, 2 Gemüselöffel, Messerschärfer, Punschkelle, Spargelheber, Suppenkelle, Tortenheber, Tranchiermesser etc.).
    • WMF 2200: Menübesteck (18-tlg., neu), Dessertbesteck (12-tlg.), Fischbesteck (für 6 & 3 Pers.), 18 Kaffeelöffel, 12 Kuchengabeln, Kinderbesteck, 5-tlg. Vorlegebesteck, 2 Tortenheber (1x durchbrochen), Gebäckzange, Rahmkelle, Zuckerlöffel.
    • WMF 2500: Menübesteck (3 Sets à 18-tlg.), 12 Kaffeelöffel, 18 Kuchengabeln und Vorleger (Fleischgabel, Saucenkelle, Zuckerzange).
    • WMF 2700: Dessertbesteck (12-tlg.), diverse Besteckteile (Dessertlöffel, Kuchengabeln, Tafelgabeln, Tafellöffel, Teelöffel) und ein großes Vorleger-Set (Butter, Fleisch, Kartoffel, Kompott, Salat, Sauce, Suppe, Tortenheber).
    • WMF Brasilia: Menübesteck (18-tlg.), Dessertbesteck (12-tlg. & 9-tlg.), 12 Kaffeelöffel, 12 Kuchengabeln und Vorleger (2 Fleischgabeln, Gemüselöffel, Sahnelöffel, Tortenheber, Zuckerlöffel).
    • WMF Onda : Menübesteck (2 Sets à 18-tlg.), 12 Kaffeelöffel , 12 Kuchengabeln  und Vorleger (2 Fleischgabeln, Sahnelöffel, Salatbesteck, Zuckerlöffel).
    • WMF sächsisches Hofmuster (NEU): Ein komplettes Set! Menübesteck (18-tlg.), Kaffeelöffel, Kuchengabeln und alle passenden Vorleger (Fleischgabel, Kartoffellöffel, Saucenkelle, Suppenkelle, Tortenheber).
    • WMF Zürich: Menübesteck (18-tlg.), ein großes Tafelbesteck  (30-tlg. NEU OVP), 12 Kaffeelöffel, 12 Kuchengabeln und ein umfangreiches Vorleger-Set.
    • Weitere WMF: Augsburger Faden (Fischbesteck & Vorleger), Serie 3600 (Eiswürfelzange), Zucker & Milch Set Jugendstil WMF 44 und ein leere Besteckkästen
  • BSF:
    • BSF Rhapsody: Menübesteck (18-tlg.), 12 Kaffeelöffel, 12 Kuchengabeln, 2 Fleischgabeln, Butter-/Käsemesser und ein komplettes Set an Vorlegern (Gemüse-, Kartoffel-, Kompott-, Sahnelöffel, Saucen-, Suppenkelle, Tortenheber, Zuckerlöffel, Zuckerzange).
    • BSF Silberrose: Menübesteck (2 Sets à 18-tlg.), Kaffeelöffel (auch in Box), 12 Kuchengabeln, 3 Fleischgabeln und ein großes Sortiment an Vorlegern (Gemüse-, Kartoffel-, Sahnelöffel, Salatbesteck, Saucen-, kleine Suppenkelle, 3 Tortenheber, Tortenmesser, 2 Zuckerlöffel).
  • Wellner:
    • Wellner Mozart: Menübesteck (2 Sets à 18-tlg.), Fischbesteck (12-tlg. für 6 Pers.), 12 Messerbänkchen, Kuchengabeln.
    • Wellner Salzburg: Menübesteck (18-tlg.), Dessertbesteck (12-tlg.), 2 Fleischgabeln, Kaffeelöffel und diverse Vorleger (Gemüse-, Kartoffellöffel, Käsemesser, Tranchiermesser, Zuckerzange).
    • Wellner Lavinia: Menübesteck (18-tlg., neu), Kaffeelöffel.
    • Weitere: Fischbesteck (10 Pers., NEU), großes Besteckset (12 Pers. gr & kl).
  • Ostfriesenmuster:
    • Sonne: Menübesteck (18-tlg.), Kaffeelöffel, Kuchengabeln.
    • Robbe & Berking: Kaffeelöffel, Kuchengabeln, Fleischgabel, Gemüselöffel, Kartoffellöffel.
    • Weitere Hersteller: Hanseat (Kaffeelöffel), Koch & Bergfeld (Fleischgabel), Kropp (Tortenheber).
  • Weitere Hersteller & Einzelstücke:

Stöbern Sie jetzt in unserem Shop und finden Sie Ihre neuen Lieblingsstücke!

www.antikundgebraucht.de

Ihr Ralph Prüschberg

P.S.: Unser Forum www.dieschatzkisteimnetz.de ist weiterhin auch zusätzlich über die alternative Domain www.antiquesearch.de für Sie erreichbar!

P.P.S.: Perfekt für die dunkle Jahreszeit – gibt es  meinen neuen Roman? „Haldenfeuer: Ein Ruhrgebiets-Krimi“ bei Amazon: https://www.amazon.de/dp/B0FSRVDP2Q

Warnung vor Fake-Shop: kitchenlifeculture.com missbraucht Angebote von antikundgebraucht.de

Wir müssen eine dringende Warnung vor dem Online-Shop unter der Adresse kitchenlifeculture.com aussprechen. Auf dieser Website, insbesondere in der Kategorie antikundgebraucht, werden widerrechtlich Produkte und Bilder unseres Shops, www.antikundgebraucht.de, verwendet.

Bei den dort gezeigten Artikeln handelt es sich um Unikate und Einzelstücke aus unserem exklusiven Sortiment. Diese können nur bei uns erworben werden. Der Betreiber des Shops kitchenlifeculture.com hat unsere Produktbilder und -beschreibungen gestohlen, um einen seriösen Anschein zu erwecken und potenzielle Kunden zu betrügen.

Woran erkennen Sie die Gefahr?

  • Gestohlene Inhalte: Die Produkte sind exakte Kopien unserer Angebote, die es nur einmal gibt.
  • Fehlende Seriosität: Eine kurze Recherche zeigt, dass es zu diesem Shop keinerlei vertrauenswürdige Bewertungen oder Erfahrungsberichte gibt.
  • Hohes Betrugsrisiko: Es ist davon auszugehen, dass Sie nach einer Bestellung entweder gar keine Ware oder minderwertige Fälschungen erhalten. Ein Verlust Ihres Geldes ist sehr wahrscheinlich.

Wir stehen in keinerlei Verbindung zu dieser Website. Wir haben bereits rechtliche Schritte eingeleitet, um gegen diesen Missbrauch vorzugehen.

So schützen Sie sich:

Bitte kaufen Sie unsere authentischen und sorgfältig geprüften Antiquitäten und Gebrauchtwaren ausschließlich über unsere offizielle Webseite:

www.antikundgebraucht.de

Seien Sie wachsam und prüfen Sie unbekannte Online-Shops sorgfältig, bevor Sie einen Kauf tätigen. Achten Sie auf ein vollständiges Impressum, realistische Preise und vorhandene Kundenbewertungen.

Wir danken für Ihr Vertrauen und Ihre Aufmerksamkeit.

Ralph Prüschberg