Hallo ihr Lieben,
ihr kennt mich normalerweise als den, der sich für die alten Schätze begeistert – für glänzendes Silber, die Geschichte hinter einem antiken Möbelstück oder die kleinen, verstaubten Wunder der Vergangenheit. Doch heute möchte ich euch von einem Projekt erzählen, das keine Antike behandelt, sondern eine sehr gegenwärtige und oft schmerzhafte Realität.
Es geht um mein neues Buch: „Stimmen der Gasse – Kömürs Lied von Staub und Hoffnung“.
Warum dieses Buch?
Jeder Autor schreibt über das, was ihn bewegt. Doch dieses Buch hat mich persönlich verändert. Alles begann mit meiner Frau Melahat. Sie hat sich schon lange, bevor ich die erste Zeile schrieb, intensiv mit der Realität der Straßenhunde beschäftigt. Ihre Berichte, ihre Anteilnahme und ihr unbedingter Wille, hinzusehen, haben in mir etwas in Bewegung gesetzt.
Wir alle kennen sie, die Hunde aus den Augenwinkeln. Wir sehen sie im Urlaub, am Straßenrand, vielleicht flüchtig auf Social Media. Doch wir blenden das Leid oft aus, weil es zu schwer ist. Ich wollte nicht länger wegsehen. Ich wollte diesen „Unsichtbaren“ eine Stimme geben. „Stimmen der Gasse“ ist für mich kein reiner Unterhaltungsroman. Es ist ein literarisches Mahnmal. Es ist eine Geschichte über das Überleben, über systematisches Leid, aber auch über die unglaubliche Hoffnung, die selbst in den dunkelsten Momenten noch glimmt.
Mein Lehrmeister Loki
Damit dieses Buch so authentisch wie möglich wird, brauchte ich einen Lehrer. Und den hatte ich direkt bei mir zu Hause. Loki, mein Labrador, war mein täglicher Beobachter und Lehrmeister.
Durch Loki habe ich gelernt, Hunde wirklich zu verstehen. Er hat mir gezeigt, dass das, was wir als „einfaches Tierverhalten“ abtun, eine hochkomplexe Sprache der Emotionen ist. Loki hat mir beigebracht, auf die Zwischentöne zu achten: Wie ein Hund atmet, wenn er Angst hat. Wie er sich entspannt, wenn er sich sicher fühlt. Wie ein Blick mehr sagen kann als jedes gesprochene Wort. Ohne seine treue Begleitung an meiner Seite hätte ich Kömürs Welt niemals so greifen und beschreiben können.
Ein Projekt, das mich an meine Grenzen gebracht hat
Dieses Buch zu schreiben, hat mich Kraft gekostet. Ich habe mich mit Themen auseinandergesetzt, die schwer wiegen: Vernachlässigung, Trauma, Gewalt. Es gab Tage, an denen ich den Laptop zuklappen musste, weil die Bilder in meinem Kopf zu real wurden. Doch ich wusste, dass ich diese Geschichte erzählen muss.
Ich möchte euch einladen, mit mir gemeinsam die Perspektive zu wechseln. Sich auf den Boden zu begeben, den Staub der Gasse zu schmecken und zuzuhören, was jene zu sagen haben, die keine eigene Sprache in unserer Welt besitzen.
Ein Hinweis für alle, die reinlesen möchten: Dieses Buch ist kein leichtes Leseerlebnis. Es ist ungeschönt. Wer sich für das Thema Tierschutz und die Realität der Straßenhunde interessiert, wird in Kömürs Geschichte eine Wahrheit finden, die unter die Haut geht.
Ich freue mich riesig, wenn ihr mich auf diesem Weg begleitet.
Alles Liebe, euer Ralph
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Ein kleine Bitte noch: Als unabhängiger Autor lebe ich von der Mundpropaganda. Wenn dich die Geschichte berührt hat, wäre es das größte Geschenk für mich, wenn du nach dem Lesen eine kurze ehrliche Rezension auf Amazon hinterlässt. Jede einzelne Bewertung hilft dabei, dass die Stimmen der Gasse lauter werden und nicht ungehört verhallen.
Danke für eure Unterstützung! Euer Ralph
